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Kölner Eltern fordern Integrationsplan
„Schafft Köln die Wende zur Integration der behinderten Kinder in die Regelschulen?" lautete die Frage, die der mittendrin e.V. am 22. April im voll besetzten Saal des DGB-Hauses den Vertreterinnen der Kölner Ratsfraktionen stellte.
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Acht Monate nach dem Beschluss des Rates der Stadt Köln vom 30. August 2007, die Plätze im Gemeinsamen Unterricht behinderter und nicht behinderter Kinder zu verdoppeln, ist noch nicht gesichert, wie die Wende zur Integration umgesetzt werden kann.
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Kommentar
Schulische Inklusion ist in Deutschland immer noch ein Fremdwort. Und das muss sich dringend ändern. Denn Förder- und Sonderschulen sichern oft nicht die gleichen Startbedingungen für behinderte Jungen und Mädchen auf dem Weg ins Leben. Nur wenige dieser Kinder finden einen Ausbildungsplatz im Dualen System. Daher ist eine Bildungsreform dringend notwendig. Die sonderpädagogische Förderung an allgemeinen Schulen in Deutschland muss künftig auf hohem bundesweit vergleichbarem Niveau gewährleistet sein. Auf diese Weise sollte die Bildung behinderter Schülerinnen und Schüler in allgemeinen Schulen von der Ausnahme zur Regel werden.
Walter Hirrlinger, Präsident des Sozialverbands VdK Deutschland, Bonn 25.04.2008
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