NRW: Gemeinsamer Unterricht ist kein Sparmodell!
Die Elternvereine in Nordrhein-Westfalen rufen die Landesregierung auf, jetzt die Bedingungen im Gemeinsamen Unterricht zu verbessern.
Die Forderungen im einzelnen Link
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FA Köln-Nord, Steuernummer 217/5959/1659 VST
Elternberatung
Sie möchten, dass Ihr Kind in den Gemeinsamen Unterricht geht? Die Schule möchte Ihr Kind an eine Förderschule abgeben? Elternberatung beim mittendrin e.V. unter Telefon 0221 / 61 42 49 oder per mail
Über uns
Diese Internetseite wird vom Elternverein "mittendrin e.V." aus Köln betrieben. Wir wollen, dass unsere Kinder - ob mit oder ohne Behinderung - zusammen zur Schule gehen können. Wir meinen: Wer als Erwachsener integriert leben will, sollte das als Kind schon lernen dürfen.
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NRW: Inklusion erneut im Landtag
7.2.2012 Eigentlich liegt der Auftrag längst vor: Im Dezember 2010 hat der Landtag das Schulministerium aufgefordert, einen Inklusionsplan und eine Schulgesetzänderung vorzulegen. Bisher ohne Ergebnis. Jetzt will die rot-grüne Koalition einen neuen Auftrag vom Landtag: präziser und mit Einzelheiten, wie der Aufbau eines inklusiven Schulsystems aussehen soll. Um Streit zu vermeiden.
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Kommunalverbände: Falsches Spiel mit Kosten
20.1.2012 Eltern behinderter Kinder werfen den NRW-Kommunalverbänden vor, die Debatte um die Einführung eines inklusiven Bildungssystems zu mißbrauchen. "Unter dem Stichwort der Konnexität (wer den politischen Beschluss trifft, muss die Folgekosten finanzieren) versuchen die Spitzenverbände nun, die gesamten Kosten für die Bildung von Schülern mit Behinderung auf das Land abzuwälzen", kritisiert der Vorsitzende der LAG Gemeinsam leben - gemeinsam lernen NRW, Bernd Kochanek, "darunter viele Leistungen, die sie für die gleichen Schüler in den Förderschulen bisher klaglos bezahlen". Die Geschäftsführer des Städtetags, des Städte- und Gemeindebundes und des Landkreistags hatten gestern am Rande der Landtagsanhörung zum NRW-Haushalt 2012 gefordert, dass das Land in Sachen Inklusion "alle Kosten" übernehme. Nicht nur die Lehrer sollen nach Meinung der Verbände aus Düsseldorf bezahlt werden, sondern auch Integrationshelfer,spezielle Lernmittel, die Schülerfahrtkosten und darüber hinaus sämtliche Umbauten für die Barrierefreiheit von Schulen.
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Kuddelmuddel in NRW
5.12.2011 Jetzt wird die Lage komplett unübersichtlich: Seit einem Jahr beteuert die rot-grüne Minderheitsregierung, sie wolle ja die inklusive Bildung im Schulgesetz verankern - aber das gehe nicht, weil die CDU nicht mitmacht. Nun hat die CDU am Freitag ein Positionspapier vorgelegt und dokumentiert: sie will! Doch die regierende Grüne Partei reagiert zurückhaltend. In Nordrhein-Westfalen stellt sich nun die Frage: Wird der Landtag in Kürze einen Rechtsanspruch auf inklusive Bildung schaffen? Oder haben Regierung und Opposition nur die Rollen getauscht: erst bremst die Opposition, dann die Regierung?
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INKLUSION: ELTERNVERBÄNDE FORDERN DIE BUNDESKANZLERIN ZUM EINGREIFEN AUF
25. 11. 2011 Die Kultusministerkonferenz stellt heute in einem presseöffentlichen Fachgespräch in Berlin ihren fünf Wochen alten Beschluss zur schulischen Inklusion vor, deren Einführung von der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert wird.
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Elternverbände und Sozialverbände sind empört über das unverbindliche Papier: DieKultusministerkonferenz verweigert verbindliche Vorgaben zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in allen Bundesländern und gefährdet die Vergleichbarkeit der Lebensverhältnisse von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung in Deutschland



















Kommentar
Während meiner Zeit als Gemeindepfarrer habe ich eine integrative Kindertagesstätte begleitet. Dort waren die unterschiedlichsten Kinder. Einmal habe ich einen fünfjährigen Jungen gefragt, ob er mir sagen könne, welche Kinder in seiner Gruppe behindert seien. Er sah mich mit großen Augen an. Ich bohrte nach: "Ist Lukas behindert? Kann der weniger als die anderen Kinder?" Meine Erwachsenenantwort kannte ich freilich, denn für mich war Lukas ein Kind mit Downsyndrom. Seine Kinderantwort war: "Lukas kann prima klettern. Aber im Erzählkreis kann er nie ruhig sitzen. Manchmal nervt das." Vielfalt war in dieser Einrichtung der Normalfall. Kindergärten und Schulen sollten die Lektion vermitteln, dass alle Menschen verschiedenartig, aber gleichwertig sind.
Rainer Schmidt, Tischtennisspieler, Pfarrer, Kabarettist, Bonn 11.10.2011
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