



pisa-lupe
Nehmt Eure Schule unter die PISA-LUPE
In Zusammenhang mit den PISA-Studien wird hierzulande immer nur diskutiert, dass die deutschen Schüler dabei so schlecht abgeschnitten hätten. Was meistens unbeachtet bleibt, sind die pädagogischen Schlüsse, die die PISA-Forscher aus den Daten gezogen haben: nämlich dass an deutschen Schulen viel stärker individuell gefördert werden sollte und dass unter den Ländern, die gut abgeschnitten haben, häufig solche sind, die darauf verzichten, ihre Schüler nach Leistung auszusortieren.
Die PISA-Lupe ist eine Aktion der "Initiative Länger gemeinsam lernen" und soll einen Mentalitätswandel an den Schulen fördern:
* Lehrerinnen und Lehrer handeln nach dem Prinzip: "Kein Kind beschämen, kein Kind zurücklassen; jedes Kind zählt und verdient Unterstützung".
* Schülerinnen und Schüler erleben: "Die Schule sorgt gut für uns; sie ermöglicht es uns, erfolgreich zu lernen".
* Eltern erfahren, dass die Nicht-Aussonderung sowohl den Bildungsgang als auch die Persönlichkeitsentwicklung ihrer Kinder fördert.
Lehrer, Schüler und Eltern können mit Hilfe der PISA-Lupe die Entwicklung ihrer Schule voran bringen. Jede Gruppe im Schulleben kann die Initiative dazu ergreifen.
Dipl.-Päd. Detlef Träbert ist freier Schulberater, Autor und Fachjournalist
sowie Bundesvorsitzender der Aktion Humane Schule e.V.












