

Referentin:
Regina Grubich - Müller
Bezirksschulinspektorin (Stadtschulrat für Wien),
Leiterin des Referats für Schulentwicklung, Planung, Koordination und Betreuung von Schulversuchen des Stadtschulrates für Wien,
Vorsitzende des Sozialdemokratischen LehrerInnenvereins Wien
Thema:
„Eine Schule für Alle" - ein Zielmodell als Attraktor für integrationspädagogische und integrationspolitische Entwicklungen
Das vorliegende Zielmodell „Eine Schule für Alle" wurde in eineinhalbjähriger Tätigkeit einer Arbeitsgruppe des SLÖ (Sozialdemokratischer LehrerInnenverein Österreichs) in Kooperation mit Prof. Dr. Georg FEUSER entwickelt. Es basiert auf dem Bremer Memorandum „Die Menschen zuerst" zum Lebens- und Bildungsrecht für alle als humane und demokratische Verpflichtung, das bei der 16. Jahrestagung der IntegrationsforscherInnen im deutschsprachigen Raum vom 20. - 23. Februar 2002 in Bremen entstanden ist.
Das Modell stützt sich auf 2 Präambeln:
1. Jeder Mensch hat eine individuelle Entwicklung.
2. Jeder Mensch ist ein gesellschaftliches Wesen und entwickelt sich im Umgang und Kontakt mit anderen.
Daraus ergeben sich 2 Prämissen:
1. Es ist anzuerkennen: Der Mensch ist ein lernendes Wesen. (jedes Individuum muss aus anthropologischer und entwicklungsneurologischer Sicht lernen)
2. Der Mensch ist ein in der Gemeinschaft lernendes Wesen und entwickelt sich am Anderen.
Auf diesen „Säulen" entwirft sich ein Schulmodell, das bei diesem Seminar vorgestellt und diskutiert werden soll. Dabei werden folgende Punkte betrachtet:
.) Pädagogische Anforderungen (Ebene der SchülerInnen)
.) Sozioökonomische Überlegungen
.) Kriterien auf der Ebene der PädagogInnen
.) Rahmenbedingungen
.) Organisationsstruktur
.) Umsetzungsmöglichkeiten









