
Kommentare
Roland Tichy, Chefredakteur der Wirtschaftswoche, Berlin 10.06.2007
"Unsere Gesellschaft ist dabei, die Menschen immer mehr zu sieben und
zu sortieren. Die ganz Guten dorthin, die weniger Guten hier, die Schlechten da, und immer mehr Menschen nach nirgendwo. Das Kriterium dabei ist Nützlichkeit. Wir gewöhnen uns schrittweise daran, Menschen unter dem Aspekt der Verwertungsfähigkeit zu betrachten, letztlich als Sachen.
Aber jeder Mensch ist von Gott gewollt und Träger unveräußerlicher Rechte. Dazu gehört auch das Dazu-Gehören und der Anspruch auf gelegentliche Nachsicht und Unterstützung. Und es gehört auch dazu, dass wir den Leistungsfähigen beibringen, dass zu ihren Pflichten auch die Nachsicht und die Hilfsbereitschaft gehört. Dieses zu lehren ist auch Pflicht der Schulen."









