Lebenshilfe mahnt Bundesregierung

24.2.2010 Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat gestern auf einem parlamentarischen Abend in der Landesvertretung Thüringens die Bundesregierung und den Bundestag an die Verpflichtungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention erinnert.Bundesvorsitzender Robert Antretter erinnerte, dass die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart hat, künftig alle Gesetzesvorhaben, die Menschen mit Behinderung direkt oder indirekt betreffen, an der Behindertenrechtskonvention (BRK) zu messen. Als Denkzettel hat die Lebenshilfe ihre Forderungen an die Politik in zwölf Infozetteln prägnant zusammengefasst. Einer davon betont die Verpflichtung zum Aufbau eines inklusiven Bildungssystems.