
Jeder ist anders jeck: Feiern mit nassen Füßen
Köln, 6.9.2009. Nichts für Warmduscher war das Festival "Jeder ist anders jeck" gestern im Kölner Trude-Herr-Park. Pünktlich zum Beginn um 13 Uhr ging über der Kölner Südstadt der erste Platzregen nieder. Nach kurzer Pause kam dann kräftiger Dauerregen. Vor allem die Fans der Kinder-Rockband Pelemele, des Rappers Siggey, von La Papa Verde und der Bochumer Rockband Bedford mussten beweisen, dass sie nicht aus Zucker sind. So wurde mit Regenschirm getanzt - oder dicht gedrängt unter den Partyzelten rund um die Bühne. Erst der Kabarettist Jürgen Becker brachte die ersten Sonnenstrahlen mit.
Getreu unserer Devise: "Aufgeben gilt nicht!" haben die Aktiven vom mittendrin e.V., die wunderbaren Musiker und alle Helfer ohne Zaudern durchgezogen. Die Festival-Besucher erlebten extrem gut aufgelegte Bands, klitschnass im Regen spielende Kinder, glückliche Preisträger des Wettbewerbs "Bestes Integratives Musikprojekt Nordrhein-Westfalens" und lobten am Ende das liebevoll gestaltete Festival und das tolle Programm. Fortsetzung erwünscht. Aber dann mit besserem Wetter. Gemessen an den verteilten Programmen sind trotz der mehr als ungünstigen Witterungsverhältnisse über den Nachmittag rund 700 Besucher in den Trude-Herr-Park gekommen.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Musikern und Künstlern:
Pelemele, Rapper Siggey, La Papa Verde, Bedford, Jürgen Becker, Schmackes der Eierplätzchenband, Kwaggawerk und eStefania.
Wir bedanken uns bei Jan. Ü. Krauthäuser, in Köln vor allem bekannt für Humba-Parties und das Edelweißpiratenfestival, und bei Elisabeth Plum von Schönhauser Promotion für die künstlerische Gestaltung des Nachmittags und die geduldige monatelange Unterstützung bei der Planung des Festivals "Jeder ist anders jeck".
Wir danken unserer Schirmherrin Marita Reinecke, Beauftragte der Stadt Köln für die Belange von Menschen mit Behinderung.
Wir bedanken uns bei unseren super professionellen und super netten Technikern. Wir bedanken uns beim Bühnenbauer und dem Gerüstbauer, der die Rampe an die Bühne geschneidert hat, bei Günther von der Ubierschänke und seinen Kumpels für das Angebot an Speis und Trank.
Wir bedanken uns bei unserer unerschütterlichen Moderatorin Bettina Grötzner, bei den Gebärdendolmetscherinnen
und nicht zuletzt bei den Geldgebern, die das Umsonst-und- draußen-Spektakel für das Ziel "Eine Schule für Alle" erst möglich gemacht haben: Der Kulturstiftung des Landschaftsverband Rheinland, der Kämpgen-Stiftung, der Aktion Mensch und Bionade.
Wir wollten mit diesem Festival Köln ein Gefühl dafür geben, dass Menschen mit Behinderung dazu gehören. Selbstverständlich. Von Beginn an. Auch in der Schule.
Jeder ist anders jeck. Und auf keinen wollen wir verzichten.












