NRW: Wettlauf im Rheinland

12.Juli 2010. Erst fühlten sie sich nicht zuständig. Jetzt wollen die Städte Köln und Bonn den Aufbau eines inklusiven Schulsystems auf eigene Faust beginnen - schon bevor es Landesgesetze gibt. Sie beschließen Inklusionspläne für ihre Schullandschaften. Anfang Dezember hatten Elterninitiativen bei den Stadträten Anträge auf solche Inklusionspläne eingereicht. Im kommunalpolitischen Prozedere hat Bonn jetzt die Nase vorn: Am vergangenen Donnerstag hat der Stadtrat einen entsprechenden Antrag aller Fraktionen einstimmig beschlossen. Der Rat der Stadt Köln will am 13. Juli nachziehen, mit folgender Beschlussvorlage.

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NRW: Auf geht`s!!!

20.8. 2010 Auch in Nordrhein-Westfalen gehen die Ferien zu Ende: in den Schulen und in der Politik. Die neue Landesregierung, die sich im Koalitionsvertrag zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und zum Ziel eines inklusiven Schulsystems bekannt hat, muss jetzt handeln. Inklusion entsteht nicht von allein und nicht durch schöne Worte und Appelle. Was wir jetzt brauchen, sind neue Regeln - im Schulgesetz und in den Erlassen und Verordnungen. Die Landesregierung muss klar stellen: Jenseits aller Diskussionen ums Schulsystem: Die Inklusion ist keine Frage, die jede Kommune nach eigenem Gusto und im eigenen Tempo angehen kann. Das Menschenrecht auf Inklusion ist völkerrechtliche Verpflichtung und überall im Land zu beachten.

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GU auch ohne Beschluss der Schulkonferenz

15. Mai 2010. Wir alle kennen die organisierte Verantwortungslosigkeit, wenn es um fehlende Plätze im Gemeinsamen Unterricht geht. Die Kommunen verweisen auf das Land, die Schulaufsicht auf die Schulen. "Wir finden keine Schulen, die Gemeinsamen Unterricht einführen wollen", heißt es dann. Und stets wird behauptet, für den GU sei es erforderlich, dass die Schule in der Schulkonferenz entscheidet. DAS IST FALSCH!

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NRW: Lehrergewerkschaft für Inklusion

20. Juni 2010. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft vertritt Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen - mit entsprechend unterschiedlichen Horizonten. Es muss ein hartes Stück Arbeit gewesen sein, einen Beschluss zur Umsetzung der UN-Konvention zu bewerkstelligen. In NRW ist dies nun gelungen. Hier der Beschluss.

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NRW: Landschaftsverband macht Geld frei für Integration

15.6.2010 Der Landschaftsverband Rheinland hat entschieden, Schulen bei der Integration von Kindern mit Behinderung zu unterstützen. Mit einer Integrationspauschale will der LVR, der selbst Träger von 41 Förderschulen ist, auch nötige Umbaumaßnahmen oder Therapie- und Pflegekosten decken, mit bis zu 16.000 Euro pro Jahr.

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NRW: Verbände appellieren an neuen Landtag

31.5.2010 Insgeesamt 36 Organisationen aus NRW haben heute in einem offenen Brief an alle Fraktionen des neu gewählten Landtags die sofortige Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gefordert. Auf Initiative des NRW-Bündnis "Eine Schule für alle" fordern u.a. der SoVD, die Landesschülerinnenvertretung, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW und zahlreiche Elternvereine, die Blockade der Konvention durch den letzten Landtag und die scheidende Landesregierung zu brechen und vor allem unmittelbar die nötige Schulreform zu einem inklusiven Bildungssystem anzugehen.

Inklusionsfest NRW: 3000 feierten die UN-Konvention

Geht mal wieder auf die Straße!

5.5.2010. Es war die bundesweit größte Veranstaltung zum Europäischen Tag der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Und es war die größte Veranstaltung für Gemeinsames Lernen, die es in Deutschland jemals gegeben hat. Rund 3000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens angereist, um vor dem Landtag und der Staatskanzlei endlich den Aufbau eines inklusiven Schulsystems in Nordrhein-Westfalen zu fordern.

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Inklusionsfest NRW

Bessere Bildung für alle!

NRW, Frühjahr 2010. Seit mehr als 25 Jahren kämpfen Eltern dafür, dass ihre behinderten Kinder integriert zur Schule gehen dürfen. Seit 25 Jahren haben die wechselnden Landesregierungen allenfalls hier und dort ein paar Klassen mit Gemeinsamem Unterricht eingerichtet. Anfangs gut ausgestattet, um mit solchen "Modellen" zu glänzen. Doch immer, wenn gespart werden sollte, ist am Gemeinsamen Unterricht herumgekürzt worden.

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Bildungsstreik reloaded

13.4.2010 Wer meinte, die streikenden StudentInnen hätten sich im vergangenen Winter von wachsweichen Reformversprechen aus Universitäten und Politik besänftigen lassen, muss jetzt dazu lernen: Der Bildungsstreik geht in die nächste Runde. Und dieses Mal demonstrieren nicht nur die StudentInnen gegen das Bachelor/Master-System und gegen Studiengebühren - jetzt gehen auch die SchülerInnen und Auszubildenden auf die Strasse! Den 22. April haben die Streik-Komitees zum NRW-Aktionstag ausgerufen. Für den 5. Mai ist eine bundesweite Bildungsstreik-Demo in Düsseldorf angesetzt. Die Forderungen: Recht auf Ausbildung, Eine Schule für alle, Abschaffung der Studiengebühren und des Bachelor/Master-Systems, Abschaffung der von der Wirtschaft dominierten Hochschulräte, selbstbestimmtes Lernen...

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NRW: Ende einer Kaffeerunde

23.3.2010 Das Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen hat gestern den „Gesprächskreis über die Zukunft der sonderpädagogischen Förderung" bereits nach seinem zweiten Treffen
geschlossen. Ergebnisse wurden nicht erzielt. Weitere Beratungen seien vor der Wahl nicht mehr sinnvoll, erklärte Staatssekretär Günter Winands und stellte den geladenen Experten aus Parteien und Verbänden in Aussicht, dass eine zukünftige Landesregierung sicherlich auf die Expertenrunde wieder zukommen werde.
Schulministerin Barbara Sommer verweigerte auf Nachfrage von Elternvereinen jegliche Maßnahmen, betroffenen Kindern zum kommenden Schuljahr das von der UN-Behindertenrechtskonvention statuierte Recht auf Integration in eine allgemeine Schule zu gewährleisten. Elternvertreter äußern sich extrem enttäuscht über den Verlauf und das Ende der Expertenrunde.

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Gebührenfreie Bildung und eine Schule für Alle!


Mit Blick auf die Landtagswahlen in NRW am 09.05. hat ein breites Bündnis eine Kampagne gegen die soziale Selektion im Bildungssystem gestartet. Es setzt sich zusammen aus der LandesschülerInnenVertretung NRW, politischen Hochschulgruppen, Elterninitiativen, und politische Jugendverbänden. Kern der Kampagne sind die Abschaffung der Studiengebühren und die Einführung einer inklusiven Schule für Alle. Sie sind Grundbedingung für eine umfassende Bildung Aller für eine humane, demokratische, friedliche und sozial fortschrittliche Gestaltung der Welt.

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NRW. CDU-Abgeordneter verspricht: Jeder Wunsch nach GU wird erfüllt

14.3.2010. Zum Abschluss des Kongresses „Eine Schule für Alle. Vielfalt leben!" an der Universität zu Köln haben sich Vertreter aller Parteien in Nordrhein-Westfalen zum Aufbau eines inklusiven Bildungssystems nach den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention bekannt.
Jürgen Hollstein (CDU), Mitglied im Schulausschuss des Landtags, versprach als
Sofortmaßnahme, dass in diesem Sommer kein Kind mit Behinderung auf der Suche nach einem Platz im Gemeinsamen Unterricht leer ausgehen wird. „Das schaffen wir!", betonte der Politiker.

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Kinostart der "Eine Schule für Alle"-Spots

17.3.2010 In Nordrhein-Westfalen wird jetzt auch in den Kinos für die Integration von Kindern mit Behinderung in die allgemeinen Schulen geworben. Am Donnerstag, 18. März 2010, startet die Kampagne in zunächst 30 Kinos in NRW mit dem social spot "Schulchor". Studierende der KHM entwickelten unter der Leitung von Prof. Lars Büchel insgesamt drei Kinospots für eine Imagekampagne des Kölner Vereins "mittendrin".

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NRW: Landtag stimmt gegen Inklusion

17.12.2009. Hoffentlich hat international niemand zugesehen: Der Landtag NRW verabschiedet das Jahr 2009 mit einer Blamage. Obwohl eine breite Mehrheit der Abgeordneten die Weichen für ein inklusives Bildungssystem nach den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention stellen wollte, lautet das Ergebnis der Abstimmung: Nein!

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Bildungsstreik: Studierende laden zur Bildungsdebatte ein

14.12.2009 Suchen oder Warten Sie auf einen KiTa-Platz?
Sind Sie auch gegen die Trennung der Schulformen?
Leiden Sie und Ihr Kind auch an dem enormen Leistungsdruck?
Fallen bei Ihrem Kind regelmäßig Schulstunden aus?
Bedenken, dass Ihr Kind den Abschluss nicht schafft?
Sparen Sie schon für das Studium Ihres Kindes?
Sind Sie auch nicht einverstanden mit G8?
Denken Sie, dass Sie und Ihr Kind durch Kopfnoten richtig
beurteilt werden?
Sind Sie wirklich zufrieden mit dem momentanen
Bildungssystem?
Sonntag 20.12.2009
14:00-16:00 Uhr
Asta-Café
(Universitätsstraße 16 b, zwischen Uni und
Studentenwerk)

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WITZEL-STADL IM DÜSSELDORFER LANDTAG

9. Dezember 2009 Die CDU in Nordrhein-Westfalen lässt sich bei der Umsetzung der UN-Konvention von einem einzelnen FDP-Abgeordneten ausbremsen. Heute sollte in den Schulausschuss des Landtags ein gemeinsamer Antrag aller Fraktionen zum Aufbau eines inklusiven Bildungssystems in Nordrhein-Westfalen eingebracht werden. Drei Monate lang hatte die CDU-Fraktion hinter verschlossenen Türen mit Grünen und SPD um diesen Antrag verhandelt Und sich letztlich geeinigt. Doch jetzt kneift die CDU vor einem einzelnen FDP-Abgeordneten.

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NRW: Eltern fordern Kommunen zum Umbau ihrer Schullandschaft auf

8. Dezember 2009. 20 Elternvereine haben heute die Kommunen in Nordrhein-Westfalen aufgefordert, ihre Schullandschaften nach den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention umzubauen. In Petitionsanträgen an die Städte und Gemeinden fordern sie kommunale Inklusionspläne.

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"Eine Schule für Alle" -Kinospots feiern Premiere

8.12.2009 Die Bewegung für die "Schule für Alle" wirbt jetzt auch in den Kinos für ein inklusives Bildungssystem. StudentInnen der Kunsthochschule für Medien KHM haben drei Kinospots produziert, die den Gedanken der Inklusion einer breiten Öffentlichkeit nahe bringen sollen. Die Spots, die ab Januar in vielen Kinos vor allem in Nordrhein-Westfalen geschaltet werden, werden am Sonntag, 13. Dezember erstmals vorgestellt.

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NRW: Mit gezinkten Karten gegen Inklusion

2.12.2009 Es ist ja so schwer, wenn das Denken die Richtung wechseln soll. Das Schulministerium NRW jedenfalls kann trotz neuer Lippenbekenntnisse zur Inklusion von der Mär der Förderschule als bestem Förderort nicht lassen. Um das zu untermauern, werden jetzt gezinkte Studien vorgeschoben.

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LVR: Der Tanker will wenden

2.12.2009 Der Landschaftsverband Rheinland LVR, Träger aller Sonderschulen für Körper- und Sinnesbehinderte in der Südhälfte NRWs, bekräftigt sein Bekenntnis zur Inklusion. Einstimmig hat das LVR-Parlament beschlossen, ein fachübergreifendes "Kompetenzteam Inklusion" zu bilden, das die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention in den Bereichen Wohnen, Arbeit und Schule verwirklichen soll. "Wir werden im Rheinland die Inklusion umsetzen", sagt der Vorsitzende des LVR-Parlaments, Jürgen Wilhelm.

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Rekord in Monheim!

30.11.2009 Das hat es noch nicht gegeben: Seit sieben Monaten gibt es Monheim die Elterninitiative Gemeinsamen Unterricht - und schon haben die Eltern ihr erstes Ziel erreicht. Die Peter-Ustinov-Gesamtschule hat heute beschlossen, zum nächsten Schuljahr eine integrative Lerngruppe einzurichten. Damit können jetzt auch Monheimer Kinder in der Sekundarstufe integrativ zur Schule gehen. Glückwunsch!

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NRW: WAHLRECHT ODER LEERE VERSPRECHUNGEN?

4.11.2009. Überrascht waren wir schon, als Schulministerin Barbara Sommer vor einer Woche angekündigt hat, Eltern behinderter Kinder sollten in Nordrhein-Westfalen künftig wählen können, ob ihre Kinder eine Sonderschule oder eine allgemeine Schule besuchen. Doch wie ernst meint die Ministerin das?

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NRW: Nachsitzen für´s Schulministerium

6.10.2009. Das Schulministerium des Landes Nordrhein-Westfalen musste richtig arbeiten. Die Grünen hatten mit einer Großen Anfrage an die Landesregierung einen Wust an Daten rund um die sonderpädagogische Förderung angefordert. Erfragt werden auf 11 Seiten detaillierte Angaben zur allen Aspekten der sonderpädagogischen Förderung. Nun ist die Antwort da. Was Sie schon immer über den Gemeinsamen Unterricht in Nordrhein-Westfalen wissen wollten - aber nie zu fragen wagten: hier ist Futter für alle Zahlenjunkies.

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NRW: Lügen und Statistiken

6.10.2009. Gemessen an den immer neuen Erfolgsmeldungen aus dem Schulministerium müsste Nordrhein-Westfalen längst ein Paradies der inklusiven Schulen sein. Warum nur fühlt sich das in der Realität für Eltern, die für ihre Kinder einen integrativen Schulplatz suchen, ganz anders an? Weil Papier geduldig ist und Zahlen - richtig ausgewählt - noch jede Schönfärberei belegen können. Brigitte Schumann ist tief in die offizielle Schulstatistik eingetaucht und hat herausgefunden: Schon in der Grundschule ist die Integration nicht mehr als ein Feigenblatt. Doch ganz düster wird die Situation dann in der Sekundarstufe.

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NRW: 300 demonstrieren in Siegen für Integration

8.10.2009. Trotz Maulkorb von der Bezirksregierung für Lehrer und GU-Schulen haben heute in Siegen 300 Demonstranten vor dem Kreishaus die "Schule für Alle" eingefordert. Die Bezirksregierung in Arnsberg hatte Lehrern verboten, auf dieser Demonstration zu sprechen. Die Schulen durften die Teilnahme ihrer SchülerInnen an der Demo nicht organisieren.

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Hallo Dorsten!

18.9.2009. Zuwachs für unsere Bewegung auch am Rande des Ruhrgebiets: Gestern hat sich in Dorsten eine neue Elterninitiative für inklusive Schulbildung gegründet: "Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen" - Dorsten. Die Eltern kritisieren, dass es in Dorsten bei Umfang und Ausgestaltung des Gemeinsamen Unterrichts von Kindern mit und ohne Behinderung noch erhebliche Defizite gibt. Sowohl in der Grundschule als auch in der Sekundarstufe reichen die Plätze nicht aus.

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Neues Informationsportal für Eltern und Lehrer

4.9.2009. Die Universität zu Köln hat eine Internetseite rund um den Themenbereich schulische Integration und Inklusion geschaltet. Die Seite "Inkö - Integration/Inklusion Köln" ist ein Projekt des Lehrstuhls von Prof. Kerstin Ziemen fürPädagogik und Didaktik bei Menschen mit geistiger Behinderung.

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Jeder ist anders jeck: Feiern mit nassen Füßen

Köln, 6.9.2009. Nichts für Warmduscher war das Festival "Jeder ist anders jeck" gestern im Kölner Trude-Herr-Park. Pünktlich zum Beginn um 13 Uhr ging über der Kölner Südstadt der erste Platzregen nieder. Nach kurzer Pause kam dann kräftiger Dauerregen. Vor allem die Fans der Kinder-Rockband Pelemele, des Rappers Siggey, von La Papa Verde und der Bochumer Rockband Bedford mussten beweisen, dass sie nicht aus Zucker sind. So wurde mit Regenschirm getanzt - oder dicht gedrängt unter den Partyzelten rund um die Bühne. Erst der Kabarettist Jürgen Becker brachte die ersten Sonnenstrahlen mit. mehr

"Bestes Integratives Musikprojekt": Preisträger aus Essen und Köln

5. September 2009. Die Rock-Bands der Folkwang-Musikschule Essen, die Bläsergruppe der IGS Köln-Holweide und die Kölner Tanz- und Musikgruppe "Versteck Dich nicht" sind heute in Köln auf dem Festival "Jeder ist andes jeck" mit dem Preis als "bestes Integratives Musikprojekt Nordrhein-Westfalens" ausgezeichnet worden.

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Festival: Jeder ist anders jeck

Wir laden ein: Zum Eine-Schule-fuer-Alle-Festival "Jeder ist anders jeck" am 5. September 2009 im Kölner Trude-Herr-Park (13 bis 19 Uhr). Das Open-Air-Festival für Familien - mit Jürgen Becker, mit den Bands Bedford, Eierplätzchenband, La Papa Verde, Pelemele, Rapper Siggey, Schmackes. Und mit den Siegern unseres Wettbewerbs "Bestes integratives Musikprojekt Nordrhein-Westfalens". Sechs Stunden feiern, tanzen und spielen für unser Ziel: die Schule für Alle in Köln und NRW! mehr

Hallo Düsseldorf!

1. Juli 2009. Wieder ein Grund zum Feiern: Der Elternverein Gemeinsam leben und lernen e.V. Düsseldorf ist wieder aktiv. Nach einigen Jahren Auszehrung sind jetzt zahlreiche neue Mitglieder eingetreten und ein neuer Vorstand gewählt worden. Nach den Ferien will Gll Düsseldorf in der Landeshauptstadt aktiv werden. Kontakt zunächst über diese Homepage.

Trotz Behindertenrechtskonvention: LVR baut neue Sonderschule

25.6.2009. Drei Monate ist die UN-Behindertenrechtskonvention für Deutschland nun in Kraft. Doch der Ausbau des Sonderschulsystems geht weiter. Der Landschaftsverband Rheinland LVR hat beschlossen, eine neue Förderschule Sprache in Bornheim zu bauen. Dorthin sollen Schüler aus dem gesamten Rhein-Sieg-Kreis und darüber hinaus zur Schule gehen. Heute haben 20 Elternvereine aus Nordrhein-Westfalen gegen das Bauvorhaben protestiert. Sie fordern einen Ausbaustopp für Sonderschulen in Nordrhein-Westfalen. Anstatt das Sonderschulwesen weiter auszubauen, muss nun auch in Nordrhein-Westfalen in Den Ausbau und die Verbesserung der Qualität des Gemeinsamen Unterrichts investiert werden.

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Bis zum 15. Juli: Wir suchen das "Beste integrative Musikprojekt in NRW"

8.6.2009. Am 5. September 2009 steigt in Köln das erste "Eine Schule für Alle."-Festival. Aus diesem Anlass setzen wir einen Preis aus: Wir suchen das beste integrative Musikprojekt Nordrhein-Westfalens. Drei erste Preise mit Preisgeldern von je 1.000 Euro sind zu holen. Bewerbt Euch jetzt!

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NRW: Angehört oder weggehört?

20.5.2009. Der Schulausschuss des Landtags NRW hat am 20. Mai 2009 eine Anhörung zu Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in NRW-Schulrecht veranstaltet. Grundlage waren Gesetzesanträge der Grünen und der SPD. Bei den Bürgern stieß die Anhörung auf großes Interesse. Rund 120 Zuhörer fanden sich am Mittwoch Nachmittag vor dem langen Wochenende im Plenarsaal des Landtags ein. Das Interesse der Abgeordneten der Regierungsfraktionen dagegen hielt sich in Grenzen. Von der FDP war kein Abgeordneter erschienen, von der CDU nur drei.

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NRW: Wegweiser durch´s AO-SF-Verfahren

Ihr Kind soll auf die Sonderschule? Wenn behinderte Kinder in die Schule kommen, stecken sie und ihre Eltern plötzlich mitten in einem undurchschaubaren Verwaltungsverfahren. Kann mein Kind auch in eine Regelschule gehen? Wer ist eigentlich für was zuständig? Darf ich gar nicht mit bestimmen, auf welche Schule mein Kind geht? Was ist eine Schulbegleitung? Und wer trägt eigentlich die Fahrtkosten? Nur wer das sogenannte AO-SF-Verfahren kennt, kann seine Rechte auch wahrnehmen. Deswegen haben wir die Broschüre "Wo bitte geht´s zur Integration" zusammengestellt.

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NRW: ... diskutiert, immerhin!

5.2.2009. Zum zweiten Mail innerhalb eines halben Jahres hat der Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen über die Integration der behinderten Kinder in die allgemeinen Schulen debattiert. Ging es Anfang Dezember um die Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen, so lag der Debatte am 4. April ein Gesetzesantrag der SPD zugrunde, die eine komplette Umstrukturierung der sonderpädagogischen Förderung verlangt. Weg vom heutigen Sonderschulsystem zur Unterstützung der Kinder in den wohnortnahen allgemeinen Schulen.

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NRW: Hallo Monheim!

18.4.2009. Wir freuen uns über Verstärkung! In Monheim hat sich die Elterninitiative Gemeinsamer Unterricht Monheim gegründet. Die Gruppe fordert inklusive Bildung für die Monheimer Kinder und vor allem endlich Integration in den weiterführenden Schulen der Stadt. Der Kontakt ist möglich über die Internetseite der Initiative -

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NRW: Landschaftsverband will die Integration

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR), Träger der Förderschulen für körperlich und sinnesbehinderte Kinder, fordert die Wende in der sonderpädagogischen Förderung. Zum "Halbzeitfest" der Integratour 2008 am 7. Mai 2008 in Köln gab der LVR eine Pressemitteilung heraus, in der er gemeinsam mit dem Kölner Elternverein mittendrin e.V. zur Verbesserung der Chancen für Kinder und Jugendliche mit Behinderung fordert, dass "bestehende Rahmenbedingungen auf den Prüfstand gestellt werden müssen".

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NRW: SPD fordert Änderung des Schulgesetzes

24.3.2009. Die SPD-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen beantragt eine komplette Reform der sonderpädagogischen Förderung. Der Gemeinsame Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung müsse flächendeckend aufgebaut und letztlich ein inklusives Schulsystem nach den Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention aufgebaut werden.

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Verbände fordern „ Eine Schule für alle" in Nordrhein-Westfalen

16. März 2009. Der Sozialverband Deutschland, der Kinderschutzbund, die Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben, Gemeinsam Lernen und das NRW-Bündnis „Eine Schule für alle" fordern die Landesregierung zu einer umfangreichen Schulreform auf. Das gegliederte Schulsystem von der Förderschule bis zum Gymnasium soll durch eine Schule für alle Kinder bis zur 10. Klasse ersetzt werden.

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Wuppertal streicht Fahrdienst zum GU

14.3.2009. Die Stadt Wuppertal will sparen. Und das tut sie ausgerechnet bei Kindern mit Behinderung, die im Gemeinsamen Unterricht zur Schule gehen. Kein Fahrdienst mehr, hat der Schuldezernent entschieden. Das spart immerhin 170.000 Euro pro Jahr. Nach dem bewährten Motto: Wer´s bequemer haben will, kann in die Förderschule gehen. Die ist ja schließlich extra für die Behinderten gebaut worden. Wo kommen wir da hin, wenn jeder eine Extrawurst will! Nur in Einem hat sich der Herr Dezernent verrechnet: Die öffentliche Meinung ist gegen ihn und die Eltern wollen sich das auch nicht gefallen lassen: Link

GU-Kürzungen: Stadt Köln protestiert

9. März 2009. Seit Wochen protestieren Lehrer und Eltern gegen Stellenkürzungen in Integrationsschulen der Sekundarstufe 1. Den Schulen werden Lehrer entzogen, um neue GU-Schulen zu verstärken. Das Land NRW ist offenbar nicht bereit, für mehr Gemeinsamen Unterricht auch mehr Lehrer bereit zu stellen. Jetzt bekommt der Protest Verstärkung von offizieller Seite. Heute hat der Schulausschuss des Rates der Stadt Köln einstimmig einen Antrag der SPD angenommen, sich mit einer Protestnote an die Landesregierung zu wenden. Auch Kölns Schuldezernentin Agnes Klein protestiert mit einem Brief an Staatssekretär Günter Winands in Düsseldorf.

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NRW: Landesregierung hungert den Gemeinsamen Unterricht aus

15. 2. 2009. Wir Elternvereine in Nordrhein-Westfalen protestieren aufs Schärfste gegen die aktuellen Kürzungen in den Integrationsschulen, in denen Kinder mit und ohne Behinderungen gemeinsam lernen.
Mit hohem Engagement und politischem Druck haben wir im vergangenen Jahr einige Kommunen und Kreise wie Köln, Bonn, Bielefeld, Aachen, den Rhein-Erft-Kreis und den Rhein- Sieg-Kreis bewegen können, mehr Gemeinsamen Unterricht anzubieten. Nun sabotiert die Landesregierung diese Fortschritte, in dem sie die „gedeckelten" Lehrerstellen für Integrationsschulen der Sekundarstufe I nicht dem erhöhten Bedarf anpasst. Wer die Bildung weiterer Integrationsklassen zwar zulässt, aber nicht gleichzeitig die Voraussetzungen schafft, dass diesen Klassen weitere Lehrerstellen zugewiesen werden, hungert den Gemeinsamen Unterricht aus. Während Schulministerin Barbara Sommer also wolkig den „sukzessiven Ausbau" des Gemeinsamen Unterrichts verspricht, wird wieder einmal hinterrücks an den Lehrerstellen herumgekürzt:

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All Inclusive in NRW?

Von einem inklusiven Schulsystem ist NRW noch meilenweit entfernt - das war Konsens bei der Veranstaltung "All Inclusive", zu der die NRW-Grünen am 15. Januar nach Düsseldorf in den Landtag geladen hatten. Aber im politischen Alltag sind die Forderungen der UN-Konvention zumindest angekommen. So ließen sich die Grünen von Experten unterschiedlicher Professionen über Ist- und Soll-Zustand der Bildungsperspektiven von Kindern mit Behinderung in unserem Bundesland aufklären - und konkrete Forderungen mit auf den Weg geben.

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Landtag diskutiert über UN-Konvention

4.Dezember 2008. Auch der Landtag von Nordrhein-Westfalen beschäftigt sich mit der Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen.

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NRW: 16 Elternvereine fordern Schulreform

8.Dezember 2008: 16 Elternvereine aus Nordrhein-Westfalen fordern von den politischen Parteien umfassende schulpolitische Reformen. „Wir müssen den gesellschaftlichen Problemen besser begegnen, die den Alltag in den Schulen prägen. Wir müssen den Schülerinnen und Schülern mehr soziale und kognitive Kompetenzen vermitteln und sie dann zu besseren Abschlüssen bringen", begründen die Eltern ihre Initiative. In dem gemeinsamen „Eckpunkte"-Papier zur Schulpolitik, das die Vereine in diesen Tagen an die Parteien und Mandatsträger vor Ort verschickt haben, fordern sie mit Blick auf die Kommunalwahlen 2009 konkrete Reformschritte auch von den Kreisen und Kommunen: „Bildungspolitik ist Ländersache. Doch gute Schulen werden vor Ort in den Kommunen und Kreisen gemacht."

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NRW: Jetzt will auch Bonn GU verdoppeln

17. Dezember 2008. Die Städte in Nordrhein-Westfalen nehmen Vernunft an. Nach Köln, dessen Stadtrat schon im August 2007 den Beschluss fasste, die Zahl der Plätze im Gemeinsamen Unterricht zu verdoppeln, zieht nun die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn mit dem gleichen Ziel nach.

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Deutscher Schulpreis für die

Gesamtschule Bonn-Beuel

15. Dezember 2008. Geht Integration zu Lasten der nicht behinderten Schüler? Nein, sagen Wissenschaftler. Und die Integrierte Gesamtschule Bonn-Beuel hat dafür wieder einmal den Beweis angetreten. Als eine von fünf Schulen bundesweit ist die IGS Bonn-Beuel mit dem Deutschen Schulpreis 2008 ausgezeichnet worden. Bestnoten gab es für die individuelle Förderung und für exzellentes Abschneiden bei Lernstandserhebungen.

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NRW

Sozialverband tritt Bündnis "Eine Schule für alle in NRW" bei

Der Sozialverband Deutschland SoVD ist im September dem Bündnis "Eine Schule für alle in NRW" beigetreten. "Es darf nicht länger sein, dass soziale Herkunft und Behinderung über den Bildungsabschluss entscheiden, nur weil die Kinder von Anfang an in unterschiedliche Schulformen aufgeteilt werden", so Landesvorsitzende Marianne Saarholz. Frau Saarholz fordert die Landesregierung NRW zum Richtungswechsel zu eiinem inklusiven Schulsystem auf. kobinet

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Schlaue Kinder - schlechte Schulen

Leisereise durchs Rheinland

Wie einst der Vatikan darauf beharrte, dass die Sonne um die Erde kreist, so hält die deutsche Bildungspolitik am Glauben von der Überlegenheit des gegliederten Schulsystems fest. Die Bürgerinnen und Bürger sind da längst weiter. In allen Schulformen wächst der Unmut über Auslese und Bildungsödnis. Alle Sozialverbände fordern das gemeinsame Lernen, um einer Chancengerechtigkeit für jedes Kind näher zu kommen. Hauptschulrektoren in Baden-Württemberg fordern die Abschaffung ihrer Schulform - gemeinsam mit den Handwerkskammern. Der Autor Christian Füller hat die Misere des gegliederten Schulsystems in seinem Buch "Schlaue Schüler - schlechte Schulen" analysiert und gezeigt, dass es trotz allem auch heute schon Schulen gibt, die Barrieren einreißen und den Spaß am Lernen fördern. Fünf Elternvereine haben Christian Füller zu einer Lesereise ins Rheinland eingeladen. Gelauscht und diskutiert wird am 3.11. in Köln, am 4.11. in Bonn, am 5.11. in Kamp-Linfort, am 6.11. in Pulheim, am 7.11. in Aachen und am 8.11. in Düsseldorf. Link

NRW

Sehr geehrter Herr Rüttgers, geben Sie unseren Kindern das Recht auf Integration!

Zum „Tag der Begegnung 2008" des Landschaftsverbandes Rheinland am 31. Mai 2008 in Xanten fordert der Elternverein mittendrin die Landesregierung auf, sich endlich vorbehaltlos zur Integration behinderter Kinder in die allgemeinen Schulen zu bekennen. An Rhein und Ruhr gehen zur Zeit rund 108.000 Kinder und damit an die 90 Prozent aller behinderten Kinder in Sonderschulen. Jedes Jahr werden Eltern von den Schulämtern gezwungen, ihre behinderten Kinder gegen ihren Willen in Sonderschulen zu geben. Ein Recht auf die Wahl einer Schule existiert für behinderte Kinder und deren Eltern de facto nicht. Durch das Bürokratie-Abbau-Gesetz können Eltern in Nordrhein-Westfalen gegen Sonderschulzuweisungen inzwischen nicht einmal mehr Widerspruch einlegen. Wer die Entscheidung des Schulamtes über die Zukunft des eigenen Kindes anfechten will, muss vor Gericht ziehen!

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Neuer Elternverein in Hennef

Nach der Gründung des Mittendrin-Hürth e.V. haben sich nun auch Eltern in Hennef zu einem Verein zusammengeschlossen. Unter dem Namen "Schule für alle e.V." wollen die 16 Gründungsmitglieder für die Ausweitung des Gemeinsamen Unterrichts behinderter und nicht behinderter Schüler eintreten. Für den 16./17. Mai lädt der neue Elternverein unter der Schirmherrschaft des Hennefer Bürgermeisters zu einer "Zukunftswerkstatt" ein. Die Hennefer Eltern legen großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. "Wir Eltern
sollten nie vergessen, dass Veränderungen in der Schule immer nur mit
Schulen und deren Vertretern gelingen kann.
Deswegen wünsche ich mir, dass wir die Unterstützung und den Willen zu
Veränderungen erkennen, wo sie uns angeboten werden und die Kraft zu akzeptieren, dass unsere Idee nicht nur offene Herzen erreicht", sagt die "Schule für alle"-Vorsitzende Lucia Schneider. Kontakte zum Elternverein in Hennef sind über diese Homepage möglich.

Das Rheinland lebt!

Die Elternbewegung für die Integration behinderter Kinder in die allgemeinen Schulen kommt wieder in Schwung. Am 29. Februar hat sich in Hürth (südlich von Köln) der Mittendrin-Hürth e.V. gegründet. Der Verein setzt sich für den Ausbau des Gemeinsamen Unterrichts in Grundschulen und weiterführenden Schulen in Hürth und im Rhein-Erft-Kreis ein. Im benachbarten Rhein-Sieg-Kreis sind unabhängig von einander gleich mehrere Elterngruppen aktiv geworden.

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NRW: SPD beschließt Gemeinschaftsschule - aber nicht für alle

Ein "vollständig integratives" Bildungssystem fordert die nordrhein-westfälische SPD auf ihrem Parteitag in Bochum am 25.8.2007. Dass diese Formel nicht so ganz ernst gemeint ist, liest man im Kleingedruckten: Ein besonderer Förderbedarf des Kindes dürfe "in der Regel nicht zu einer Beschulung in besonderen Einrichtungen führen". Auch die SPD behält sich also in ihrem "vollständig integrativen" System Sonderregelungen für behinderte Kinder vor. Und zwar dann, wenn Kinder besondere Lernbedingungen brauchen, "die allgemeine Bildungseinrichtungen nicht einrichten können" - geht´s wie gehabt in die Sonderschule. In die Praxis umgesetzt, bliebe damit für die behinderten Kinder in Nordrhein-Westfalen trotz schöner Worte alles beim Alten.

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Entscheiden bald die Förderschulen über Gelder für die Integration?

Ein winziger Satz im neuen Schulgesetz, unbemerkt von der Öffentlichkeit in letzter Minute eingefügt, hat eine Debatte ausgelöst: "Der Schulträger kann Förderschulen zu Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Arbeit ausbauen." Während der Interessenverband der Förderschulen (vds) die Aussicht auf neue Aufgaben begrüßt, sehen sich die Befürworter des Gemeinsamen Unterrichts (GU) von behinderten und nichtbehinderten SchülerInnen auf der Verliererstraße.

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NRW: Bündnis plant ein Volksbegehren für die "Schule für Alle"

In Nordrhein-Westfalen bahnt sich wie in Hamburg ein politischer Streit um die Schulstruktur an. Und auch an Rhein und Ruhr ist es die Basis, die jetzt Druck macht, die Sortierung von Kindern in Güteklassen zu beenden und alle gemeinsam zur Schule gehen zu lassen. Unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen haben ein Aktionsbündnis gegründet, das letztlich ein Volksbegehren für "Eine Schule für Alle in NRW" plant.

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Es fehlt der politische Wille

Seit Jahrzehnten setzen sich Eltern in der Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam leben - gemeinsam lernen dafür ein, dass behinderte Kinder zusammen mit nicht behinderten Kindern in die Schule gehen dürfen. Jede integrative Schule im Land ist von engagierten Eltern einzeln erkämpft worden. Ein politischer Wille, die schulische Integration endlich flächendeckend durchzusetzen, ist im Land bis heute nicht erkennbar. Lesen Sie ein Interview mit Bernd Kochanek, dem Vorsitzenden der LAG Gemeinsam leben - gemeinsam lernen:

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SchülerInnen demonstrieren am 12. Juni für Integratives Schulsystem

Die LandesschülerInnenvertretung (LSV) NRW ruft für den 12. Juni zur Demonstration für ein Integratives Ganztagsschulsystem auf. Die Demonstration beginnt um 13 Uhr in Düsseldorf am Hauptbahnhof und führt zu den Rheintreppen, wo ein Open-Air-Konzert statt findet.

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NRW: Schüler-Eltern-Bündnis für Integrative Schulen

In Nordrhein-Westfalen haben sich Elternvereine und die LandesschülerInnenvertretung LSV zu einem Bündnis für ein Integratives Schulsystem zusammen geschlossen. Das gaben die LSV, der Elternverband Gemeinsam leben - gemeinsam lernen und die Initiative mittendrin e.V. - Veranstalter des Kongresses "Eine Schule für Alle" - am Donnerstag, 14. Juni 2007, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Köln bekannt.

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Landesbehindertentag fordert: Gemeinsamer Unterricht muss zur Regel werden

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Ohrfeige im Kampf um Integration

Der Stadt Hürth gelingt es nicht für Nora einen Platz in einer der 10 Grundschulen zu finden und erteilt den Eltern sowie dem Hürther Bürgermeister eine Ohrfeige. Die Lindenschule in Frechen war schließlich bereit das Kind mit Downsyndrom aufzunehmen.

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