NRW: Bündnis plant ein Volksbegehren für die "Schule für Alle"

In Nordrhein-Westfalen bahnt sich wie in Hamburg ein politischer Streit um die Schulstruktur an. Und auch an Rhein und Ruhr ist es die Basis, die jetzt Druck macht, die Sortierung von Kindern in Güteklassen zu beenden und alle gemeinsam zur Schule gehen zu lassen. Unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen haben ein Aktionsbündnis gegründet, das letztlich ein Volksbegehren für "Eine Schule für Alle in NRW" plant.

In Zukunft sollen alle Kinder bis zum ersten schulischen Abschluss in der Sekundarstufe I gemeinsam unterrichtet werden. Junge Menschen mit speziellem Förderbedarf sollen nicht mehr in Sonderschulen verwiesen werden, sondern gehören von Anfang an dazu und erhalten die notwendige Förderung in der Regelschule. Jedes einzelne Mädchen und jeder einzelne Junge wird in seiner Gesamtentwicklung unterstützt.

Der Kongress "Eine Schule für Alle" hat sich diesem Bündnis angeschlossen, das es im Gegensatz zu den "Schule für Alle"-Parolen der SPD ernst meint mit der Integration der behinderten Kinder in die allgemeinen Schulen.

Wir rufen Verbände, Gruppen und Personen dazu auf, sich dem Bündnis ebenfalls anzuschließen und aktiv mitzuarbeiten.

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