Schafft Köln die Wende zur Integration der behinderten Kinder?

Köln bewegt sich. Schon am 30. August des vergangenen Jahres hat der Rat der Stadt Köln beschlossen, die Zahl der Plätze im gemeinsamen Unterricht behinderter und nicht behinderter Schüler bis zum Jahr 2010 zu verdoppeln. Mit Unterstützung der Landesregirung NRW kann sie dabei nicht rechnen. Doch, wie es scheint, hat die Stadt der Ehrgeiz gepackt. Schuldezernentin Dr. Agnes Klein möchte Köln zur Modellregion in Sachen Integration machen und setzt auf kreative Lösungen.

So bewirbt sich die Stadt bei der Landesregierung um zwei Kompetenzzentren sonderpädagogischer Förderung - mit einem Konzept, das vor allem auf wohnortnahe Schule und Integration setzt: Die Kompetenzzentren sollen ihre Förderschüler in die Regelschulen begleiten. Daneben werden weitere Integrationsprojekte angedacht. Unter anderen soll eine Förderschule zur Integrationsschule werden und Regelkinder aufnehmen.

Der mittendrin e.V. organisiert in zwei Veranstaltungen den Dialog zwischen Stadt und Bürgern:

 

Dienstag, 22. April, 20 Uhr, DGB-Haus

Podiumsdiskussion mit den Ratsfraktionen

Schafft Köln die Wende zur Integration der behinderten Kinder?

 

Dienstag, 6. Mai, 20 Uhr, DGB-Haus

Öffentliches Fachgespräch

Eine Schule für Alle: Was tut die Verwaltung?

 

 

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